5.3 Produktionswirtschaft
Durchlaufzeit II – Lösung

Die nachfolgend genannten Maßnahmen führen oftmals zu „Nebenwirkungen“ wie höhere Rüstkosten, möglichen Qualitätsproblemen oder generell zu einem negativen Einfluss auf die Produktionsabläufe insgesamt und werden daher dann nur in Sonderfällen angewendet.

Auftragssplitting
Teilung eines Fertigungsauftrags in zwei oder mehrere Aufträge und parallele Bearbeitung auf unterschiedlichen Anlagen.
Arbeitsgangsplitting
Teilung einzelner Arbeitsgänge des Fertigungsauftrags und parallele Bearbeitung auf mehreren Anlagen.
Arbeitsgangparallelisierung
Parallelisierung aufeinanderfolgender Arbeitsgänge statt sequentieller Bearbeitung der ganzen Lose.
Intensitätssteigerung
Verkürzung der Stückbearbeitungszeit bei Arbeitsgängen.
Rüstzeitminimierung
Verkürzung der Rüstzeiten von Anlagen, z.B. durch Einsatz von mehr Rüstpersonal.
prospektives Rüsten
Beginn der Umrüstung der Anlagen bevor der Auftrag vom vorhergehenden Arbeitsgang eintrifft.
Übergangszeitverkürzung
Reduktion der Liege- und Transportzeiten bspw. durch schnellere Transportmittel oder kürzere Transportintervalle.