1.1 Wirtschaften
Wirtschaftlichkeit

Rainer Laber ist Leiter Vertrieb für den Staubsaugerhersteller Klopfer GmbH. In 2022 hatte Herr Laber in seiner Abteilung 25 Vertreter beschäftigt, die insgesamt 350.000 Haushalte besuchten und dabei 10.000 Staubsauger für insgesamt 12 Mio. € verkauften. Die Stückkosten je Staubsauger (ohne Vertriebskosten) betragen 500 €.
Auf der Jahresfeier zeichnete Herr Laber seinen Mitarbeiter Ali Glatt als Vertreter des Jahres aus. Herr Glatt hatte im letzten Jahr mit 800 Stück am meisten Staubsauger verkauft. Er erzielte dabei einen Umsatz von 880.000 €. Mit Platz 2 musste sich diesmal der Vorjahressieger Stephan Schwätzer begnügen, der nur 750 Staubsauger für allerdings 900.000 € absetzen konnte. Er fühlt sich daher übergangen, da er doch mehr Umsatz erzielt hatte. Stephan Schwätzer konnte sich aber damit trösten, dass er in 2022 mit einem Gehalt von 140.000 € Spitzenverdiener unter den Vertretern gewesen war. Ali Glatt hatte nur 120.000 € verdient.
Unter vier Augen teilte Herr Laber dem aufgebrachten Stephan Schwätzer mit, dass er Herrn Glatt wegen seiner höheren Wirtschaftlichkeit ausgezeichnet habe. Hat Herr Laber recht?

a)
Herr Herr Laber hat insofern recht, dass die Wirtschaftlichkeit (bewerteter Output in Relation zum bewerteten Input) von Herrn Glatt tatsächlich höher ist, als die von Herrn Schwätzer. Die Frage, ob dieses Auswahlkriterium sinnvoll war, sei jedoch dahingestellt.
b)
Herr Laber hat nicht recht, da die Wirtschaftlichkeit von Herrn Schwätzer um 25.000 € höher ist als die von Herrn Glatt.
c)
Herr Laber hat nicht recht, da die Wirtschaftlichkeit von Herrn Schwätzer (bewerteter Output in Relation zum Input) mit 525.000 € pro Person höher ist als die von Herrn Glatt mit 360.000 € pro Person.
d)
Keine der Antworten a) – c) ist richtig.